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20.05.2019 - U17Juniorinnen unterliegen Bad Neuenahr

U17 Juniorinnen unterliegen im Finale -Rheinlandpokal geht nach Neuenahr!

Es hat leider nicht zu einer erfolgreichen Titelverteidigung gereicht.

Die U 17 Juniorinnen des SVR unterlagen am vergangenen Sonntag im Endspiel um den Rheinlandpokal dem starken Bundesligaaufsteiger vom SC 13 Bad Neuenahr mit 0:4.

 

Verdienter Sieger - Endergebnis fällt zu hoch aus

Nach 80 Spielminuten ein Resultat das am Ende der Spielzeit um 1-2 Tore zu hoch ausfiel, jedoch vom Grundsatz her zeigte, dass Neuenahr als verdienter Sieger an diesem Pokalnachmittag das Kunstrasengrün in Baar-Wanderath verlassen durfte.

Es war von Beginn der Partie an klar, dass der SVR gegen einen enorm spielstarken Gegner eher aus der Defensive agieren würde und seine Möglichkeiten über Umschaltspiel und Standardsituationen zu suchen hatte.

In Hälfte Eins gelang dieses Vorhaben auch recht gut und die Rengsdorfer Defensive unterband die Angriffsbemühungen der Kurstädterinnen sehr erfolgreich.

Das Mittelfeld und die Viererkette standen kompakt und gewannen die Mehrzahl an entscheidenden Zweikämpfen.

Zumindest bis hierhin wurden die in beeindruckender Manier und ohne einen einzigen Punktverlust in die Bundesliga aufgestiegenen Neuenahrerinnen aus den torgefährlichen Räumen weggehalten und bekamen eine Art Vorgeschmack darauf, welche Art von körperlicher Intensität in der neuen Spielzeit zu erwarten sein wird. Zur Pause stand dann folglich ein torloses Unentschieden.

 

Zu frühes Gegentor als Konzeptstörer

Nach dem Wechsel folgte dann unmittelbar die kalte Dusche für Rengsdorf, als ein aus dem Mittelfeld lang geschlagener Ball die offensichtlich noch nicht vollständig wache Defensive überraschte und die Neuenahrer Spitze Chiara Bücher alleine auf Torhüterin Maike Immekeppel zulaufen konnte, um zur 1:0 Führung zu verwandeln (41. Minute).

Der SVR agierte auch in der Folge weiter sichtlich bemüht und engagiert, jedoch fanden die Roos-Schützlinge an diesem Nachmittag keine wirkungsvollen Mittel einen zielgerichteten Spielaufbau zu betreiben und sahen sich nunmehr einem von Minute zu Minute stärker werdenden Gegner gegenüber. In der Folge dann die 2:0 Führung für den SC13 durch Sturmführerin Natalie Poppe (54. Minute).

In den letzten beiden Spielminuten und bei nachlassenden Kräften kam Neuenahr zu 2 weiteren Treffern, nämlich in der 80. Minute durch Laura Weissenfels zum 3:0 und in der Nachspielzeit (80‘+2) per verwandeltem Foulelfmeter gar zum 4:0 Endstand durch Lisa Neuschwander.

 

Das Fazit

Der Sieg von Neuenahr geht ohne Zweifel in Ordnung und damit der Pokal dieses Mal wieder an die Ahr.

Hierzu gratuliert der SV Rengsdorf und beglückwünscht die Mannschaft und das Trainerteam Denise Blumenroth/Tamara Schmidtmeier, sowie auch die Vereinsverantwortlichen, denen es gemeinsam beeindruckend gelungen ist, mit einer zukunftsträchtigen Mannschaft den Weg in die höchste Deutsche Mädchenspielklasse zurück zu finden.

Die U17 Juniorinnen des SV Rengsdorf haben im Endspiel nichts an Einsatz und Engagement vermissen lassen und aus den vorhandenen Mitteln alles rausgeholt.

Es gilt auch zu bedenken, dass gleich 5 Spielerinnen noch aus dem C-Jugend-Jahrgang mitwirkten und ihre Sache sehr ordentlich machten.

Nun geht die Mannschaft noch einmal mit Vorfreude in den Bundesligaendspurt und möchte sich auch beim letzten Heimspiel der Saison, am kommenden Samstag, den 25.05.2019 gegen den VfL Borussia Mönchengladbach dem treuen Heimpublikum in guter Verfassung präsentieren.

 

(Fotos: Anja Immekeppel)

 


21.05.2019 - A-Junioren bezwingen Herschbach

Pflichtaufgabe erfüllt - so lautet das nüchterne Fazit zum 6:2 Heimsieg der A-Junioren der JSG Laubachtal im Meisterschaftsspiel der Bezirksliga gegen die JSG Herschbach.

Noch ehe der markante Duft der von den Spieler-Müttern gebratenen und von den Fans geliebten „Stadionwurst“ über den Platz wehte, erzielten die Gäste bereits in der 2. Minute den Führungstreffer.

Von dem Blitzstart des Gegners ließen sich die JSG-Akteure aber nur wenig beeindrucken und kämpften sich sofort zurück in die Partie.

Ließ man in der Folge zunächst einige Großchancen liegen, war es in der 26. Minute Anthony Walter, der nach einem Eckball per Kopf zum 1:1 einnickte.

Nur drei Minuten später setzte Daniel Reichert, nach einer gekonnten Einzelaktion, einen weiteren Treffer zur 2:1 Führung drauf.

Mit dem „Tor des Tages“ baute Ibrahim Diallo in der 32. Minute die Führung weiter aus. Vorausgegangen war eine sehenswerte Ballstafette mit hohem Unterhaltungswert.

Mit Tempo aus dem Mittelfeld gestartet, schob Nils Wambach den Ball sauber in die Schnittstelle der Viererkette auf den pfeilschnellen Lerato Powane, der die Kugel mit einem strammen Schuss an den Pfosten klatschte.

Den Abpraller jagte der aus dem Rückraum angerauschte Diallo unhaltbar zum 3:1 in die Maschen.

Mit der klaren Führung im Rücken folgte in der 40. Minute ein Stück weit Ernüchterung.

Bei einem an sich harmlosen Angriff des Gegners fügten sich die JSG-Spieler freiwillig in die „Zuschauerrolle“ und ließen den erkennbaren Willen den Ball erobern zu wollen vermissen.

Abgestraft wurde diese Passivität mit dem 3:2 Anschlusstreffer.

Sekunden vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Nils Wambach, nach feinem Zuspiel von Daniel Reichert, auf 4:2.

Nach dem Wechsel schaltete die JSG Laubachtal einen Gang zurück, bestimmte aber auch weiterhin uneingeschränkt das Geschehen auf dem Platz.

In der 48. Minute war erneut „Diallo-Time“.

Auf engstem Raum in Größe einer aufgeschlagenen Zeitung düpierte er gleich zwei Gegner und netzte halbhoch zum 5:2 ein. Herschbach kam im weiteren Verlauf der Partie nur einmal zu einer Konterchance, die aber Laubachtal-Keeper Erik Thiessen mit einer Glanztat zu Nichte machte.

Den 6:2 Endstand markierte Nils Wambach in der 67. Minute nach tollem Zuspiel von Amir Camdzic.

Bis zum Schlusspfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Michael Huckels ergaben sich für die Laubachtaler noch etliche Großchancen, die aber teils leichtfertig verschenkt wurden.

Mit dem Sieg sicherte sich das Team des Trainerduos Charly Loose und Werner Müller bereits vorzeitig den 2. Tabellenplatz in der Bezirksliga-Meisterschaftsrunde. Entscheidend hierbei ist insbesondere auch das bislang herausragende Torverhältnis von 63:33, bei dem die JSG Laubachtal die wenigsten Gegentore und zweitmeist erzielten Treffer im Vergleich zu den Konkurrenten verbuchen kann.

 

Im Kader standen

Erik Thiessen, Moritz Kuck, Ibrahim Diallo, Lukas Forneberg, Dominik Nau, Nils Wambach, Amir Camdzic, Anthony Walter, Dustin Strunk, Lerato Powane, Saner Tiryaki, Daniel Reichert, Luca Schaback, Tjark Burbach, Martin Haar, Nic Best

 

Vorschau

Samstag, 25. Mai um 17:00 Uhr in Heimbach gegen SSV Heimbach-Weis

Samstag, 1. Juni um 17:00 Uhr in Melsbach gegen JSG Erpel


16.05.2019 - Spieler gehen - Legenden bleiben! SVR vor emotionalem Spiel

Am Sonntag schließt sich der Kreis – SVR vor emotionalem Spiel.

Die kommende Partie unser 1. Herrenmannschaft gegen den FV Erpel wird ein ganz besonderes Spiel.

Nachdem unsere beiden langjährgien SV-Spieler Stefan Tiefenau und Stefan Stüber im Oktober 2018 als Trainer zusammen die Verantwortung bei der 2. Mannschaft übernommen haben, sollen beide am Sonntag am hemischen Tannenweg gegen Erpel ihr wohlverdientes Abschiedsspiel bekommen und ein letztes Mal mit der 1. Mannschaft auflaufen.

Wir trafen beide während der Woche zum Interview.

 

Hallo ihr zwei!

Ihr wart beide lange Jahre das Gerüst der 1. Mannschaft, habt die Mannschaft unzählige Male als Kapitän auf‘s Spielfeld geführt, Aufstiege gefeiert und viel erlebt.

Nachdem ihr letztes Jahr in einer Notsituation zusammen das Traineramt der 2. Herrenmannschaft übernommen habt, war das gleichbedeutend mit dem „Karriereende“ als aktive Spieler.

Mit welchen Gefühlen werdet ihr am Sonntag die Partie gegen Erpel bestreiten.

 

Tiefenau: Bisher habe ich mir darum noch nicht so viele Gedanken gemacht, aber umso näher der Tag kommt, desto mehr Gedanken macht man sich natürlich.Es wird sicher noch mal sehr emotional werden.

Ich bin mittlerweile 10 Jahre im Verein und der liegt mir auch sehr am Herzen. Ich freue mich einfach darauf nochmal mit den Jungs zusammen auf dem Platz zu stehen. Alles andere lasse ich einfach auf mich zukommen.

 

Stüber: Mit viel Vorfreude. Wir sind ja mehr oder weniger von jetzt auf gleich aus der Mannschaft geschieden. Das Spiel wird von daher ein würdiger Abschluss denke ich.

Dafür ein großes Dankeschön an Michael Sauer, der uns „alten Böcken“ nochmal die Möglichkeit gibt zu spielen.

 

Ihr spielt beide seit über zehn Jahren beim SV Rengsdorf und habt viele Menschen im Verein kommen und gehen sehen.

Welches war euer emotionalstes Erlebnis beim SV?

 

Tiefenau: Da gibt es einige. Mit Sicherheit der Aufstieg in die A- Klasse 2013 unter Erich Langhard, mit dem ich auch heute noch sehr guten Kontakt habe. Er hat mich seinerzeit zu einem sehr guten Spieler geformt.

Aber auch die letzte Saison mit der aktuell jungen Mannschaft, als wir den Aufstieg in die A- Klasse nur ganz knapp verpasst haben, obwohl uns so eine Saison keiner zugetraut hat.

 

Stüber: Das emotional positivste Erlebnis war natürlich die Aufstiegsrelegation 2013, als wir im entscheidenden Heimspiel gegen Oberlahr einen 1:2 Pausenrückstand noch in ein 3:2 drehen konnten und somit den Aufstieg perfekt machten. Diese Mannschaft war charakterlich und sportlich überragend. Schade, dass sie so nicht noch mehrere Jahre zusammengeblieben ist.

Negativ bleibt mir die Trennung von unserem langjährigen Coach Erich Langhardt in Erinnerung. Es war damals schon ein komisches Gefühl nach so vielen erfolgreichen Jahren einen anderen Trainer an der Seitenlinie zu haben.

 

Mit euch haben zwei etablierte und erfahrene Spieler die 1. Mannschaft verlassen, wodurch das ohnehin junge Team nochmals verjüngt wurde. Wie seht ihr die Zukunft der 1. Mannschaft?

 

Tiefenau: Es steckt viel Potenzial in der Mannschaft. Nur leider bekommt man es diese Saison nicht so richtig auf den Platz.

Mit Michael Sauer hat man einen Trainer, der viel Zeit und Herz in die Sache investiert.

Wichtig ist, dass man der jungen Truppe Zeit gibt. Rückschläge gehören zu diesem Prozess natürlich auch dazu, aber ich bin mir sicher, wenn man den Kern der Mannschaft halten kann und punktuell verstärkt, wird man in den nächsten Jahren auch wieder im Oberhaus der Kreisliga spielen.

Dazu gehört es auch, Jugendspieler, bei denen auf jeden Fall Potenzial vorhanden ist, zu integrieren.

 

Stüber: Es stoßen gute Jungs aus der A-Jugend zur Mannschaft. Wenn man es schaffen sollte, noch den ein oder anderen Spieler für den Verein zu gewinnen und mit dem vorhandenen Gerüst weitermachen kann, kann eine starke Mannschaft zusammenwachsen. Mittelfristig wäre es natürlich schön die erste Mannschaft wieder in der Kreisliga A zu sehen.

 

Seit einigen Monaten trainiert ihr jetzt die 2. Mannschaft, die ihr mit einer Erfolgsserie schnell ins Mittelfeld der Tabelle geführt habt. Wie schätzt ihr eure ersten Monate als Trainer selbst ein?

 

Tiefenau: Am Anfang war es nicht so einfach den Hebel von jetzt auf gleich umzulegen. Aber ich denke wir haben alles richtig gemacht und der Erfolg der letzten Monate gibt uns beiden Recht damit. Wenn man so lange Jahre für einen Verein spielt, muss man auch mal was zurückgeben. Für mich war klar, dass ich nach meiner aktiven Zeit zum Trainer umschwenken werde. Dass es dann so schnell ging, konnte dann aber keiner wissen.

 

Stüber: Anfangs herrschte eine riesige Euphorie.

Wir konnten eine Siegesserie starten und uns relativ schnell von den Abstiegsrängen distanzieren. Da hat unsere Mannschaft in vielen Spielen ihr - für diese Klasse - hohes Potenzial gezeigt. Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden und ich denke die Mannschaft auch mit uns.

Die letzten Wochen liefen aber leider nicht mehr so reibungslos. Durch viele Verletzungen und sonstige Ausfälle ließ die Trainingsbeteiligung nach und wir konnten die Spiele nicht mehr so erfolgreich gestalten.

Jeder wusste, dass es nicht ewig so weitergehen würde wie zu beginn, schade ist dieser Umstand trotzdem.

 

Für Vereine hat sich in den letzten Jahren viel verändert.

Immer höhere Anforderungen zwingen die Vereine und Verantwortlichen dazu, sich immer weiter zu professionalisieren. Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft des SV Rengsdorf.

 

Tiefenau: Dass der Verein auch in Zukunft weiter auf gesunden Beinen steht und das Familiäre erhalten bleibt.

Dass weiter in die Jugendarbeit intensiviert wird. Hier muss man auch beachten, dass Woche für Woche viele Trainer für gar keine oder auch nur eine geringe Entschädigung ihr Bestes geben, um den Verein voranzubringen. Aber nur so funktioniert es heutzutage. Wir haben in Rengsdorf eine top Sportanlage und auch unsere Vereinskneipe „Auszeit“ ist immer sehr gut besucht und Anziehungspunkt.

 

Stüber: Ich wünsche mir für den Verein weiterhin einen großen Andrang an Spielern und Spielerinnen in allen Altersklassen und in allen Bereichen natürlich auch den größtmöglichen sportlichen Erfolg. Wir bleiben dem Verein ja erhalten und ich hoffe, dass wir auch einen Beitrag dazu leisten können, dass die Zukunft des SVR erfolgreich gestaltet werden kann.


12.05.2019 - U17 Juniorinnen feiern Bundesligaerfolg in Bochum

Ein Sieg, der unheimlich gut tut – B-Juniorinnen mit 3:0 Auswärtserfolg in Bochum!

Es war der Kampf um die vielzitierte Ehre, um Selbstvertrauen, geschichtsträchtige Punkte und einfach nur der pure Wille, zu beweisen, dass der Bundesligaausflug der Rengsdorfer B-Juniorinnen am Ende ein achtbares Unterfangen sein wird.

Die U17 des SVR siegte am gestrigen Samstagnachmittag (11.05.2019) im Rahmen des 16. Spieltags der Juniorinnen Bundesliga beim VfL Bochum hochverdient mit 3:0.

Ein kleines Bundesligaabenteuer gleich bei der Anfahrt zur Spielstätte, denn schließlich ging es mit dem Bus mitten ins Innere des altehrwürdigen Ruhrstadions und dort in den exklusiven Bereich, der sonst nur von den Profis der Herrenmannschaft des VfL bei 2. Ligaspielen genutzt werden darf.

Dieser spannende Anblick erweckte bei den Rengsdorfer Akteurinnen aber eher Lust auf Fußball, als dass er eine beeindruckende Ehrfurcht auslöste.

 

Rengsdorf übernimmt sofort die Initiative

Und somit gestaltete sich der Spielablauf gegen die ebenfalls bereits als Absteiger feststehenden Gastgeber von Minute Eins an als feldüberlegen und mit klaren Tormöglichkeiten seitens der Roos-Schützlinge.

Immer wieder wurde der Ball mutig und angriffsorientiert nach vorne getrieben und zusätzlich zeigte sich eine bemerkenswerte Torgefährlichkeit bei Standardsituationen. Insofern war es dann auch nicht verwunderlich, als in der 18. Spielminute im Anschluss an eine von Johanna Sabel präzise geschlagene Ecke die längst verdiente 1:0 Führung durch eine Direktabnahme am kurzen Pfosten von Anna Gante erzielt werden konnte.

Gleiches Bild bis zum Pausentee – Rengsdorf spielüberlegen und auch läuferisch an diesem Tag jederzeit gewillt, den berühmten Schritt mehr zu gehen um den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Zur Pause dann ein zunächst knappes aber sehr verdientes 1:0 für den SVR.

 

Entscheidung fällt kurz nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster der ersten 40 Spielminuten fort und Rengsdorf hatte das Heft des Handelns weiterhin in der eigenen Hand.

Mit einer sehenswerten Volley-Bogenlampe war es dann Alexandra Esser, die in der 43. Minute aus ca. 25 Metern Torentfernung die Zuschauer zum „Zunge schnalzen“ animierte und einen tollen Treffer der Marke „Extraklasse“ zur 2:0 Führung markieren konnte.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war dann allen Akteuren vom Grundsatz her klar, dass es an diesem Nachmittag nur einen Sieger dieser Begegnung geben konnte.

Der SVR verlor jedoch auch nach der beruhigenden 2-Tore Führung nicht den Spaß am Fußballspielen und arbeitete solide weiter daran, den 4. Bundesligasieg auch faktisch unter Dach und Fach zu bringen.

Alles in trockene Tücher brachten die Schwarz-Weißen dann nach einer Stunde Spielzeit, mit dem Treffer zum 3:0.

Wiederum war es Alexandra Esser, die sich als erneute Torschützin mit ihrem 2. Bundesligator und ihrem ersten Bundesligadoppelpack die unbändige Freude ihre Mannschaftskameradinnen und des jubelnden Anhangs abholen durfte.

 

Bundesligasieg Nummer 4 im Saisonendspurt

Nach 80 erfolgreichen Spielminuten und dem Schlusspfiff der sehr souverän agierenden Schiedsrichterin Celina-Sophie Böhm (aus Lüneburg = 370 Km Anreise) gab es freudestrahlende Gesichter beim SV Rengsdorf und den zahlreich mitgekommenen Anhängern.

Eine wirklich anerkennenswerte Leistung, die den vierten Bundesligasieg einbrachte und zeigte, dass die B-Juniorinnen auch im Saisonendspurt noch Freude am Erfolg haben und als funktionierende Gemeinschaft durchaus noch den einen oder anderen Berg versetzen können.

 

Im Rheinlandpokalfinale wartet der Favorit aus Neuenahr

Denn genau ein solcher Berg wartet bereits am kommenden Wochenende (Sonntag, den 19. Mai 2019), wenn es bei der Titelverteidigung und im erneuten Endspiel um den Rheinland-Pokal gegen den Favoriten aus Bad Neuenahr geht.

Die Mannschaft von der Ahr hat in beeindruckender Manier den Titel des Regionalligameisters Südwest geholt und steht somit bereits seit längerer Zeit als Bundesligaaufsteiger fest.

Ein Umstand den alle Mädchenfußballbegeisterten Fans der Region für sehr positiv heißen, denn schließlich ist es auch in Zukunft wichtig, mindestens einen Vertreter des Rheinlands in der obersten deutschen Spielklasse für Juniorinnenfußball platziert zu haben.

Beginn dieser Endspielbegegnung ist am Sonntag, den 19.Mai um 13.00 Uhr in Baar-Wanderath.

 

(Fotos: Anja Immkeppel)

 


08.05.2019 - SV Rengsdorf bietet erstmals eine eigene Fußballschule an

 

Liebe Kids und Eltern, aufgepasst!

 

Erstmals in seiner langen Geschichte, bietet der SV Rengsdorf ab Sommer 2019 eine eigene Fußballschule an.

 

Unter der Leitung von Martin Möllmeier werden wir allen interessierten Kindern im Alter von 7-14 Jahren entwicklungsgerechtes Training anbieten.

 

Die Fußballschule steht allen Kindern offen, die Spaß am Fußball haben und und ihre fußballerischen Fähigkeiten gezielt ausbauen und verbessern wollen.

 

Die Fußballschule startet am 02. Juni 2019 und findet jeden Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr statt.

 

Bei Fragen steht Euch Martin Möllemier, 02634/48032 oder 0176/51965120, sowie unter moellmeier-neuwied@t-online.de gerne zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf Euch!

 


Wenn Stolz die Wehmut verdrängt –

B-Juniorinnen mit letztem Bundesligaheimspiel gegen Borussia Mönchengladbach.

 

Die Bundesligasaison 2018/2019 neigt sich so langsam aber sicher dem Ende entgegen und bei der letzten Heimpartie am Tannenweg freuen wir uns auf den Gastauftritt der Borussia aus Mönchengladbach.

 

Eine sehr erlebnis- und erfahrungsreiche Zeit liegt hinter den B-Juniorinnen des SV Rengsdorf. 

Leider reichte es in der Endkonsequenz nicht, das erträumte Ziel vom Klassenerhalt in der höchsten Deutschen Spielklasse für Mädchenfußball erreichen zu können.

Es war nicht vollkommen unmöglich und immerhin konnten auch bis hierhin vier Siege gegen eine sehr starke Konkurrenz eingefahren werden. 

Nüchtern muss man jedoch konstatieren, dass sich in den entscheidenden Momenten der Saison der zu enge Kader und dadurch dann eine nicht immer ausreichende Spielqualität auch in Ergebnissen widerspiegelte. Atemberaubend war es immer wieder zu sehen, wie viele Zuschauer sich bei den Heimspielen in Rengsdorf zur Unterstützung der Mannschaft und des Vereins einfanden und damit den SVR zum Zuschauerkrösus der Liga machten.

 

Die Bundesligasaison als beachtliche Erfahrung, auch dadurch, wenn man betrachtet, wie viel Aufwand von den Aktiven, deren Eltern und den Vereinsverantwortlichen zur Realisierung betrieben wurde. 

Nimmt man nur die Woche für Woche gefahrenen Kilometer der Spielerinnnen, welche aus teils großer Entfernung 4x Training und 1x Spieleinsatz zu leisten hatten, so kommt man hochgerechnet bei entsprechender einzelner Anfahrt in der bald abgelaufenen Saison auf knapp 300.000 Km (!!!). 

Ein riesen großes Dankeschön daher an dieser Stelle an alle Eltern, die hier unglaubliches zu leisten bereit gewesen sind.

 

Am Samstag beim letzten Heimspiel heißt es dann erst einmal wieder Abschied von der ganz großen Bühne Bundesliga zu nehmen. Aber dies mit erhobenem Haupt und einer angestrebten guten Leistung gegen den Bundesliganachwuchs der Fohlenelf vom Niederrhein. 

Mit Stolz und Wehmut wird sich die Mannschaft vom treuen Publikum verabschieden, denn in dieser aktuellen Zusammensetzung wird sie so nicht mehr antreten können. 

Lediglich sechs Spielerinnen sind aufgrund ihres Alters noch berechtigt auch in der kommenden Saison weiterhin bei den B-Juniorinnen spielen zu dürfen, die restlichen Akteurinnen müssen sich im Anschluss den Herausforderungen des Damenbereiches stellen. 

Der Verein arbeitet aber intensiv und mit Hochdruck daran, eine spielstarke Mannschaft auch für die kommende Regionalligasaison in den Wettbewerb schicken zu können. 

Hier gilt es dann eine Art Konsolidierung zu betreiben und mit mittelfristigem Blick durchaus wieder den Weg in die Bundesliga zurück finden zu können.

 

Am Samstag, 25.05.2019 aber freuen wir uns jetzt erst einmal auf die Fohlenelf vom Niederrhein, wenn um 14.00 Uhr beim letzten Bundesligaheimspiel wieder mit einer beachtlichen Kulisse zu rechnen ist.